Löwenzahnhonig

Der Frühling ist da und die Blumenwiesen zeigen sich mit ihrer Farbenpracht von der schönsten Seite. Wusstest du, dass du aus den Löwenzahnblüten deinen eigenen „Honig“ machen kannst? Der Löwenzahnhonig schmeckt so lecker, dass er locker mit Bienenhonig mithalten kann, was super ist, denn so kann die überlebensnotwendige Nahrung der Bienen dem eigentlichen Besitzer überlassen werden. Ein guter Schritt gegen das Bienensterben! Das brauchst du dazu:

Zutaten

200g Löwenzahnblüten (ohne das Grün)
1 Liter Wasser
1kg Zucker
1 unbehandelte Zitrone
1 unbehandelte Orange

Zubereitung

Pflücke zu Beginn die Löwenzahnblüten. Gehe zur Mittagszeit bei Sonnenschein los, wenn die Köpfe der Löwenzähne offen sind. Achte darauf, dass du sie von mehreren Stellen sammelst. So bleiben auf den Wiesen noch genügend Blumen für die Bienen übrig.

Wasche die Blüten anschließend sehr gründlich und befreie sie vom restlichen Grün. Gebe sie mit einem Liter Wasser sowie die in Scheiben geschnittene Zitrone und Orange in einen Topf. Lasse alles zusammen für 10 Minuten kochen.

Wenn die Flüssigkeit abgekühlt ist, stellst du den Topf abgedeckt für 24 Stunden an einen kühlen Ort. So nimmt das Wasser den Geschmack der Blüten und Zitrusfrüchten gut an. Zwischendurch kannst du mit einem Holzlöffel immer wieder umrühren.

Nach den 24 Stunden siebst du die Flüssigkeit durch einen sehr feinen Sieb oder ein Tuch. Gebe sie in den sauberen Topf zurück. Nun fügst du den Zucker hinzu und kochst es langsam unter Rühren ein, bis eine dickflüssige Konsistenz ersteht. Der Vorgang dauert mehrere Stunden. Du erkennst ob der Löwenzahnhonig die gewünschte Konsistenz hat, indem du einen Löffel des „Honigs“ auf einen kalten Teller gibst und abkühlen lässt. Bei mir war es nach drei Stunden soweit.

Fülle den Honig in sterilisierte Schraubgläser ab. Drehe sie für fünf Minuten auf den Kopf, dann wendest du die Gläser und lässt sie abkühlen.
Hier findest du Schraubgläser für Honig.*

Lagere den Löwenzahnhonig kühl und dunkel. So hält er sich über ein Jahr. Er schmeckt gut auf Brot, eignet sich aber auch prima zum Süßen.

Ich wünsche dir viel Freude beim Nachmachen!


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